Waldorfpädagogik

Unser Leitbild

„Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.“ Rudolf Steiner

Dieses Leitbild ist Interaktionsgrundlage für alle Mitwirkenden des Vereins und dient dem gemeinschaftlichen Wohl.
Inhaltlich an die anthroposophischen Erkenntnistheorien des Reformpädagogen und Philosophen Rudolf Steiners anknüpfend, begegnen wir uns alle einheitlich mit Würde, Achtung, Respekt und Liebe. Diese Prinzipien setzen den Grundstein aller inneren und äußeren Strukturen der Vereinigung. Somit sind auch das Konzept, die Satzung sowie die Geschäftsordnung in diesem Sinne aufgebaut.
Durch eben diese Schaffenskräfte entsteht ein von Gleichberechtigung und Toleranz geprägter Raum, in dem die Stärken des Einen die Bedürfnisse des Anderen ergänzen können.
Der Schlüssel dieses Bildungsprozesses liegt für alle Beteiligten in der Selbstbeobachtung, Reflektion und der daraus resultierenden Selbsterziehung, wie auch dem respektvollen Umgang gegenüber der Gemeinschaft innerhalb und außerhalb der Institution.
Für das Bewahren und die Einhaltung unserer Sozialformen soll sich jeder Erwachsene gleichermaßen in der Verantwortung sehen. Durch das Leben dieser Grundsätze wird sich für uns das Wirken in der Gemeinschaft im Sinne der Waldorfpädagogik und die Erziehung zur Freiheit in ihrem ganzen Potenzial entfalten.

„Es liegt durchaus an dem Menschen, ob er die Anthroposophie bloß vorstellt, oder ob er sie erlebt. Und es wird an den tätig auftretenden Mitgliedern der Gesellschaft liegen, ob durch die Art, wie sie Anthroposophie entwickeln, nur Gedanken angeregt werden können, oder ob Leben entzündet wird.“
Rudolf Steiner

Der waldorfpädagogische Ansatz

Es wird immer davon ausgegangen, dass jedes Kind seine individuellen Begabungen in sich trägt. Für uns gilt es einen Raum entstehen zu lassen, in dem Potenziale entdeckt und gefördert werden können.
Das bewusste Pflegen der Beziehungen zwischen dem Kinde und dem Pädagogen ist wesentlich und Voraussetzung für jeden Prozess. Die wichtigsten Grundpfeiler hierfür sind zum einem die Vorbildfunktion des Erziehers und zum anderen die liebevolle Konsequenz.
Gebettet im wiederkehrenden Rhythmus erfahren die Kinder Sicherheit in sich und in ihrer Umgebung.